Göttinger Homöopathie-Schule

 

Homöopathie-Grundausbildung

Die höchste und einzige Berufung der Homöopathie "ist, kranke Menschen gesund zu machen, was man Heilen nennt". Nach Dr. Samuel Hahnemann, Organon der Heilkunst, § 1

Die Homöopathie ist eine zuverlässige ganzheitliche Methode, schnell, sanft und dauerhaft Krankheiten jeder Art zu heilen. Sie wurde von Samuel Hahnemann um 1790 entwickelt und hat sich im Gegensatz zur Schuldmedizin in ihren Grundlagen bis heute nicht verändert. Ihr zentrales Wirkungsprinzip ist das Ähnlichkeitsgesetz:

Das Ähnlichkeitsgesetz besteht darin, dass Krankheiten durch Arzneimittel geheilt werden, die bei einem Gesunden in hohen Dosen ein Vergiftungsbild hervorrufen, das symptomatisch für die betreffende Krankheit ist.

Ein Beispiel: Wenn jemand zuviel Kaffee trinkt, bekommt er kaffee-typische Vergiftungssymptome: Herzklopfen, Schlafstörungen, viele Ideen, Geschwätzigkeit usw. Leidet jemand an ähnlichen Symptomen, ohne Kaffee getrunken zu haben, kann das aus Kaffee hergestellte homöopathische Arzneimittel "Coffea cruda" seine Krankheit heilen.

Die Schule wurde 1997 vom Schulleiter Helmut Ossege gegründet. Die Ausbildung hat sich langsam und homogen aus diesen Kursen entwickelt, die er schon seit 1986 in Göttingen veranstaltete. Der Umfang der Ausbildungsinhalte nahm im Laufe der Jahre stark zu, so dass die vermittelten Inhalte schon 1995 den Umfang einer professionellen Ausbildung in Klassischer Homöopathie annahmen.

 

Das Konzept

Als 1997 die GHS gegründet wurde, hatten schon über 160 SchülerInnen eine fundierte Grundlage in Klassischer Homöopathie durch Helmut Ossege vermittelt bekommen. Unterrichts- und Praxiserfahrene KollegInnen ergänzten das Team der GHS und seit 2001 liegen dem Ausbildungsplan die Ergebnisse der Qualitätsrichtlinien-Konferenz Frankfurt zugrunde, an denen der Schulleiter mitgearbeitet hat.

Die Ausbildung wendet sich an HeilpraktikerInnen, Heilpraktikeranwärter-Innen, Beschäftigte im medizinischen Bereich und interessierte Laien. Ärztinnen und Ärzte sowie MedizinstudentInnen sind ebenfalls willkommen.

Sie bietet die Möglichkeit einer qualifizierten Ausbildung in Klassischer Homöopathie. Das Gesamtkonzept orientiert sich an den Richtlinien des ICCH (International Council of Classical Homöopathy) und entspricht den Richtlinien der SHZ (Stiftung Homöopathie-Zertifikat: www.homoeopathie-zertifikat.de) Die SHZ entspringt einem Zusammenschluss von homöopathisch arbeitenden HeilpraktikerInnen und ÄrztInnen zur Schaffung und Wahrung einer gehobenen Qualität in der Homöopathieausbildung.

Nach Abschluss der Ausbildung kann durch eine Prüfung bei der SHZ das entsprechende Zertifikat erworben werden.

Die Ausbildung beinhaltet Theorie und Praxis der Klassischen Homöopathie: Arzneimittellehre, Anamnese, Hierarchisation, Repertorisations-Methoden, Mittelwahl, Fall-Verlauf, akute und chronische Behandlung. Unsere Ausbildung ist sehr praxisorientiert. Gearbeitet wird an konkreten Fällen aus den Praxen der DozentInnen (Papier- und Video-Fälle, Life-Anamnesen). Zusätzliches Heimstudium von ca. 1200 UE ist erforderlich.

 

Ausbildung in 3 Stufen

1. Jahr: Das erste Jahr der Ausbildung umfasst die Einführung in die Klassische Homöopathie, grundlegende Materie Medica- Vermittlung der Polychreste (der "großen" und häufig benutzten Arzneimittel) und wichtigsten Akutmittel sowie die theoretische und praktische Erarbeitung (auch Life-Behandlung) der Bönninghausen-Methode inkl. der Repertorisation mit PC. Das Wissen der "alten Meister" Samuel Hahnemann und Clemens von Bönninghausen wird in zeitgerechter Form vermittelt. Dadurch sind die TeilnehmerInnen nach dem ersten Jahr in der Lage, mit der bewährten Bönninghausen-Methode Krankheiten zu behandeln.

2. Jahr: Das zweite Jahr der Ausbildung konzentriert sich auf die Theorie und Praxis der Kentschen Repertorisation (Anamnese, Hierarchisation, Repertorisation) und der Boger-Methode, das Organon-Studium, Miasmenlehre in Theorie und Praxis, die Kunstkrankheiten unserer Zeit (z. B. toxische Belastungen) sowie Vertiefung und Erweiterung der Materia Medica-Kenntnisse inklusive der wichtigen Nosoden. Somit beherrschen die TeilnehmerInnen nach dem zweiten Ausbildungsjahr die Analyse- und Behandlungsmethoden, die den soliden Grundstock in der Klassischen Homöopathie bilden und weltweit die bevorzugten Behandlungsmethoden der meisten homöopathischen PraktikerInnen sind.

3. Jahr: Das dritte Jahr vermittelt weitere differenzierte Materia Medica, die Sicherung und Vertiefung der zuvor erworbenen Kenntnisse, praktische Langzeitbehandlung. Wir führen in modernere Konzepte der Homöopathie (Sehgal, Reiche-Theorie nach Sankaran und anderen) und in die Computer-Repertorisation nach Kent ein.

Während der ganzen Zeit überprüfen Sie Ihre Fortschritte an praktischen Fällen!
Sie haben die Möglichkeit, versäumte Unterrichtseinheiten in nachfolgenden Kursen kostenlos nachzuholen.

 

Das Ziel

Nach Abschluss der Ausbildung sind die TeilnehmerInnen in der Lage, akute und chronische Krankheiten nach den Prinzipien der Klassischen Homöopathie eigenständig zu behandeln.

Praxiskurs und Supervision wird nach erfolgreichem Abschluss der drei-jährigen Ausbildung angeboten.

 

Weitere Informationen unter:

 

Göttinger Homöopathie Schule

Leitung: Helmut Ossege
Schönebergerstr. 42
37085 Göttingen
Tel.: 0551 - 790 99 09
Fax: 0551 - 790 99 02

www.ghs-programm.de

 

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