Homöopathische Leitbilder - Lernen mit Cartoons - Band 1 "Gebraucht"
von Gothe, A.; Drinnenberg J.
Vorwort:
Die Homöopathie ist eine der wenigen Therapiearten, die den Patienten mit all seinen körperlichen und seelischen Beschwerden in einer einzigartigen Gesamtheit betrachtet. Mit ihr können wirkliche Heilungen erzielt werden - abseits der gebräuchlichen, oft einfacheren symptomatisch-lokalen Behandlungsmethoden.
Die Homöopathie ist aber auch eine schwer zu erlernende Wissenschaft. Ihre enorme Komplexität und die Vielzahl der bekannten Arzneien, die sich durch neue Arzneiprüfungen ständig erhöht, erschweren ihre Anwendung.
An diesem Punkt möchte dieses Buch ansetzen. Es möchte helfen, homöopathisches Wissen schneller auffassen und auch länger im Gedächtnis behalten zu können.
Der gewünschte Lerneffekt wird besonders durch die Karikatur erreicht, die sich durch Zuspitzung und Hintergründigkeit im Gedächtnis festhakt. Da sich der "Witz" eines Bildes oft gerade im Zusammenspiel von Bild und Text erschließt, verknüpft auch das Gedächtnis spontan das gelesene Wort mit dem Bild.
Das Buch beschreibt 50 Arzneimittelbilder in jeweils drei unterschiedlichen Abschnitten:
? Zunächst wird ein einprägsamer Zusammenhang zwischen dem Wesen der Ausgangssubstanz - sei es nun Pflanze, Mineral, Tier oder Nosode - und dem homöopathischen Symptom- oder Charakterbild am Menschen herausgestellt. Auf ausführliche botanische, mineralische oder zoologische Einzelheiten wurde bewusst verzichtet, da dabei oft der gewünschte homöopathisch-interessante Zusammenhang und die damit verbundene Anwendbarkeit für die Praxis fehlt.
? Der Textteil gibt einen Überblick über das jeweilige homöopathische Arzneimittelbild und verleiht seiner speziellen Pathologie durch die Beschreibung der Ursachen, des Verlaufs oder einzelner aufeinanderfolgender Etappen Gestalt.
? Im Anschluss daran verdeutlichen zahlreiche ausdrucksvolle Zeichnungen Symptome, Charaktereigenschaften oder seelische Merkmale der zum Arzneimittelbild gehörenden Menschen. Diese Zeichnungen stehen oft mit dem Textteil im Zusammenhang, stellen aber teilweise auch eigenständige Symptome oder Themen dar.