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Zeitschrift für Klassische Homöopathie 2005/1 !!Mängelexemplar!!

von Verschiedene Autoren 
Kurzbeschreibung:
Der Begriff der klassischen Homöopathie hat nicht zuletzt durch das Ansehen dieser Zeitschrift - im deutschen Sprachraum eine weite Verbreitung gefunden. Seit der Gründung der "Zeitschrift für Klassische Homöopathie", die bis 1987 noch den Untertitel "und Arzneipotenzierung" führte, stand der Begriff "klassisch"für eine Homöopathie, die sich in Ihrer Praxis an Hahnemann und seinen profiliertesten Nachfolgern maß. Zur gegründung des Titels führte Rabe 1957 im ersten Editorial aus: "So erscheint es als Notwendigkeit, ein neues Organ für diejenigen zu schaffen, die [...] die strengen Hahnemannschen Grundsätze einschließlich der Hochpotenzen als obersten Leitgedanken vertreten und eine klassische homöopathische Therapie betreiben wollen." Mittlerweile aber wurde dieser ursprünglich einschränkende Qualitätsbegriff durch inflationären Gebrauch völlig verwässert. Vielen gilt allein die Gabe von Einzelmitteln in potenzierter Form und der Gebrauch eines Repertoriums als Maßstab des "klassischen Homöopathen". Dabei wird geflissentlich übersehen, dass für Hahnemann etwas ganz anderes den Wesensgrund der Homöopathie ausmachte, nämlich ihre Sicherheit in der Krankenbehandlung. Die"gewisse, sichere Hilfe" war für ihn das hauptmotiv, nicht etwa die Gabe von inzelmitteln oder von potenzierten Arzneien, die für die Homöopathie lediglich fachgeordnete Prinzipien darstellen. Diese Sicherheit bei der Arzneiwahl, die bei der Erfüllung aller notwendigen Bedingungen Heilungsgewissheit ermöglicht, ist gerade das "Klassische" der Homöopathie im Sinn der Tradition.zeigen. Im Gegensatz zu allen anderen Medizinsystemen ging Hahnemann nur von der
"redlich befragten Natur" aus, ohne sie durch Theorien oder Hineindeuten von Sinnzusammenhängen zu verfremden. Mit glücklichem Gespür vermied er zudem bei der Anleitung zur Arzneiwahl - bei akuten und chronischen Krankheiten - alle Umwege über Hypothesen und Interpretationen, die die Homöopathie zu einer zeitbedingten, von Weltanschauungen und Moden abhängigen Methode verkleinert hätten. Mit Spekulationen über und hinter die Symptome verlässt man den Boden, von dem aus "klassische" Homöopathie überhaupt erst möglich wird und gelangt wieder zu einer willkürlichen "Vermutungskunst", die Hahnemann endgültig zu überwinden für notvyjendig hielt. Sein Ziel war eine "Wiedergeburt der Heilkunde", die jetzt als Wissenschaft frei von Meinungen und Weltanschauungen aus nachvollziehbaren Gründen Heilung ermöglicht. In der Tradition Hahnemanns zu stehen, heißt daher in erster Linie, an seiner klaren Einsicht in die Bedingungen wissenschaftlichen Heilens teilzuhaben."Klassische", oder heute besser "genuine" Homöopathie (Klunker 1979) ist daher die Homöopathie, die Patienten- und Arzneisymptome nicht interpretiert oder darüber spekuliert, sondern als unvoreingenommener Beobachter" annimmt. Alle anderen Versuche sind Sackgassen und werden im Lauf der Zeit - durch die erwirrung, die sie bei vielen Therapeuten auslösen, leider nicht ohne Heilungen verhindert zu haben - wieder in der Versenkung verschwinden. Worauf ist diese Sicherheit der Arzneiwahl gegründet? Zuerst auf den Gesetzescharakter der Ähnlichkeitsbeziehung als Heilprinzip und zwar - was heute dabei nicht nur verdrängt, sondern in fahrlässiger Weise angegriffen wird - als Ähnlichkeitsbeziehung zwischen den unverstellten Phänomenen, die sich unmittelbar bei der Arzneiprüfung und beim Kranken zeigen. Im Gegensatz zu allen anderen Medizinsystemen ging Hahnemann nur von der "redlich befragten Natur" aus, ohne sie durch Theorien oder Hineindeuten von Sinnzusammenhängen zu verfremden. Mit glücklichem Gespür vermied er zudem bei der Anleitung zur Arzneiwahl - bei akuten und chronischen (!) Krankheiten - alle Umwege über Hypothesen und Interpretationen, die die Homöopathie zu einer zeitbedingten, von Weltanschauungen und Moden abhängigen Methode verkleinert hätten. Mit Spekulationen über und hinter die Symptome verlässt man den Boden, von dem aus "klassische" Homöopathie überhaupt erst möglich wird und gelangt wieder zu einer willkürlichen "Vermutungskunst", die Hahnemann endgültig zu überwinden für notvyjendig hielt. Sein Ziel war eine "Wiedergeburt der Heilkunde", die jetzt als Wissenschaft frei von Meinungen und Weltanschauungen aus nachvollziehbaren Gründen Heilung ermöglicht. In der Tradition Hahnemanns zu stehen, heißt daher in erster Linie, an seiner klaren Einsicht in die Bedingungen wissenschaftlichen Heilens teilzuhaben. "Klassische", oder heute besser "genuine" Homöopathie (Klunker 1979) ist daher die Homöopathie, die Patienten- und Arzneisymptome nicht interpretiert oder darüber spekuliert, sondern als "unvoreingenommener Beobachter" annimmt. Alle anderen Versuche sind Sackgassen und werden im Lauf der Zeit - durch die Verwirrung, die sie bei vielen Therapeuten auslösen, leider nicht ohne Heilungen verhindert zu haben - wieder in der Versenkung verschwinden.



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