Startseite >  Bücher  >  Laienliteratur Erste Hilfe und Selb... 

erweitert

Suche:

erweiterte Suche

Erweiterte Suche:
Titel Unser kleiner Shopberater:
Autor
Sortiment:
Stichwort oder Best.-Nr.:
Kategorie:
Themen:
erweitert

Laienliteratur, Erste Hilfe & Selbstbehandlung

 

LESEN & HÖREN ... So erklären Sie Ihrem Kind die Homöopathie

 
Für Eltern & Kinder und die Praxis!

Hier reinhören ...


   

Dana Krieg
Wie Herr Lebenskraft gerettet wurde
Mit vielen Illustrationen und Hörbuch-CD

Wie erkläre ich meinem Kind die Homöopathie? Mit diesem Buch von Dana Krieg ist das kein Problem. Mit einer spannenden Geschichte , vielen schönen Illustrationen und einem Hörbuch ausgestattet, wird Kindern und Ihren Eltern die Homöopathie verständlich erklärt. Von einer Homöopathin für Ihre Kinder geschrieben. Ein schönes und leicht verständliches Buch für Kinder über die Homöopathie. Auch für die Praxis! Zur Leseprobe ... und zur Hörprobe ... 

AKTIONSPREIS  12,90 € statt 16,90 €   23% gespart! 

 

Spartipp für die Therapeutenpraxis! 

3 Stück: Wie Herr Lebenskraft gerettet wurde    AKTIONSPREIS  29,- € statt 38,70 €  25 % gespart! 

10 Stück: Wie Herr Lebenskraft gerettet wurde   AKTIONSPREIS  99,- € statt 129,- €   23% gespart! 

 


Heilungsprozesse in der Homöopathie - im Spiegel des Gartens

von Sonnenschmidt, Rosina Knauss, Harald ;  
Vorwort:
Vorwort
Was bewegt uns, gemeinsam ein Buch zu schreiben, das Garten und Homöopathie, Schauen und Heilen verbindet? Die nächstliegende Antwort ist, dass wir beide heilerisch tätig sind und sich zudem der Traum einer Gartengestaltung durch eigener Hände Arbeit erfüllt hat. Für uns beide ist der Garten mit seinen Wegen, Kraftorten, Pflanzen, Vögeln und Buddhastatuen der Inbegriff des "Weges der Achtsamkeit" und somit ein wesentlicher Teil unserer eigenen spirituellen Schulung. Achtsam sein heißt, die Geschöpfe am Weg, ob klein oder groß, ob sichtbar oder unsichtbar, als unsere Lehrmeister für das tiefere Verständnis, dass wir Menschen Teil der Natur, ja, eigentlich nur Gäste sind, wahrzunehmen. Als solche wandeln wir durch den Garten, nehmen die Leser mit und halten inne, um sie an den Schönheiten teilhaben zu lassen.
Obgleich von Gartenwegen und Gartenenergien die Rede sein wird, ist dieses Buch im eigentlichen Sinne ein Buch über Heilkunst, weil ein Gärtner die Seelen der Pflanzen betreut und ein Heiler die Seele des Menschen. Ein Heiler ist ein Gärtner der Seelenkräfte. Die Heilkunst, an der wir dies immer wieder veranschaulichen, ist die Homöopathie. Die Kunst des Heilens wiederum ist ein wunderbares Abbild der Natur, sofern wir ihr als Heiler und Therapeuten voll und ganz vertrauen. Heilung ist immer dann möglich, wenn Wandlungsbereitschaft die Selbstheilungskräfte in Bewegung bringt. Wie ein Heilungsprozess abläuft, lehrt die Natur. Große Heiler, wie Paracelsus oder Hahnemann, schöpften aus der Beobachtung der menschlichen und allgegenwärtigen Natur.
Was unsere Idee, die Wege durch den Garten und die Heilungswege durch Homöopathie verbindet, ist der siebenstufige Wandlungsprozess, den Paracelsus oder Hahnemann noch hautnah in ihrer Zeit erleben konnten: der alchemisti-sche Prozess, der die Wandlungen in der Natur in komprimierter Form widerspiegelt und der auch unser Buch in sieben große Kapitel gliedert. Die Homöopathie selbst lehrt hinsichtlich ihrer Mittelentstehung wie die Materie zu Geist wird und ist wiederum das Abbild eines alchemistischen Prozesses. In einen ebensolchen Prozess der Ver-
wandlung begibt sich ein Patient. Der Blick in den Garten, in seine sichtbaren und unsichtbaren Energien, in seinen ständigen Wandel ist eine kreative Hilfe, den tieferen Sinn von Heilung zu verstehen. So entsteht eine heilsame Synergie für Therapeuten, Homöopathen, Gartenliebhaber und Patienten, im Garten, dem kleinen Abbild der Natur, die Gesetzmäßigkeiten des Heilens und das Heilsame für die eigene Seele zu erkennen.
Aus drei Quellen also speist sich dieses Buch, der Alchemie, dem Garten und der Heilkunst:
Die Alchemie
Die Alchemie in kurzer Form darstellen zu wollen, wäre allzu vermessen. Sie in eine Begrifflichkeit zu bringen, ist schlichtweg unmöglich, und auch ihre Entstehungsgeschichte liegt im Dunkeln. Den Ursprung der Alchemie vermutet man heute in der Kultur des alten Ägyptens. Die damaligen Priester verfügten über Kenntnisse in der Metallurgie, im Glasschmelzen und in der Erzeugung von Farbpigmenten. Später sei die griechische Naturphilosophie in diese ägyptische Alchemie eingeflossen und hätte diese damit bis ins 18. Jahrhundert hinein zur bestimmenden Naturerkenntnis gemacht. Die griechische Naturphilosophie befasste sich mit dem Aufbau der Welt und behandelte auch Fragen wie Elementen-lehre, Transmutation, chemische Umwandlung und Atomtheorie. Vor allem die Lehre des Aristoteles von den vier Elementen Feuer, Luft, Erde, Wasser, die in steter Verwandlung die stoffliche Welt bauen, hatte großen Einfluss auf die Alchemie. Aufgrund ihrer ganzheitlichen Anschauung hatte die Alchemie wiederum großen Einfluss auf spätere Sparten wie Chemie, Technik, Medizin und auch die Künste. Sie galt als "Schlüssel zu allen guten Dingen, die Kunst aller Künste, die Wissenschaft aller Wissenschaften."
Die Alchemie verband stets praktische Laborarbeit mit Philosophie. Im Labor versuchte man, die Schritte des göttlichen Schöpfungsprozesses nachzustellen. Dabei spielte die alte Anschauung eine wichtige Rolle, dass es eine lichte, sprich aufbauende, und eine dunkle, sprich abbauende, Kraft im Kosmos gäbe. Aufgrund dieser Spaltung oder Dualität könne es daher keine Vollkommenheit in der materiellen Welt geben. Der geistige Mensch sei von Gott dazu berufen, an dem großen Werk der Vervollkommnung mitzuarbeiten, das letztendlich zu einem neuen "Goldenen Zeitalter" führen würde, zu einer neuen, paradiesischen Einheit. Der Alchemist selbst ist in diesen Prozess eingebunden. Indem er niedere Materie in höhere verwandelt, findet in ihm ein gleicher Prozess statt, was zu einem geistigen Erwachen führt. Aus der Naturbetrachtung und dem Experiment entwickelten die Alchemisten sieben Verfahrensweisen oder Prozesse, die eine Transmutation (Verwandlung) eines niederen Stoffes in einen höheren ermöglichen sollte. Die Anordnung der Verfahren ist aber je nach Autor häufig unterschiedlich. Trotz dem späteren rasanten Aufstieg der technischen Seite der Chemie, blieb die Alchemie in den geistigen Strömungen der Zeit erhalten. Große Geister wie Galilei, Bacon, Hahnemann oder Goethe beschäftigten sich ernsthaft mit ihr. Nicht zuletzt ist es der Arbeit C. G. Jungs zu verdanken, dass die Alchemie vor allem über ihre psychologische und spirituelle Seite wieder breiteren Eingang in das moderne Denken fand. Heute gewinnt die Alchemie als Spagyrik zunehmend wieder an Bedeutung im Bereich der Naturheilkunde und Ganzheitsmedizin. Ihre Lehren selbst sind von unvergänglicher Weisheit und Erkenntnis geprägt.
Der Garten
Knaiiss
Das Anlegen eines Gartens ist stets eine Sache der Inspiration und ein seelischer Prozess. Natürlich habe ich auch Gartenbücher gewälzt, aber im Endeffekt hat sich der Garten aus dem steten Kontakt zwischen mir und dem Geist des Stückes Erde, das meiner Obhut anvertraut wurde, selbst gestaltet. Über die Gartenarbeit können sich ganz tief in uns schlummernde Kräfte des Unbewuss-ten Bahn brechen und so habe ich dies auch erlebt. Über den Kontakt mit der Erde und ihren Geistern bin ich selbst in einen Wandlungs- und Gestal-tungsprozess eingetreten, den ich als bereichernd und heilsam erlebt habe. Als Musiker und Künst-
ler, der ich bin, betätigt man sich hauptsächlich auf der mentalen Ebene. Die große körperliche Anforderung bei der Gartengestaltung und der Umgang mit der Erde brachte eine neue Zentrierung, Erdung und Ausrichtung mit sich. Mein "künstlich-künstlerisches" Sein kam wieder mit der Natur zusammen. Und ich habe das Anlegen des Gartens auch als eine Art alchemistischen Prozess erlebt. Der Ausgangspunkt, die "prima materia", war ein von Baumaschinen verödetes Stück Land, das sich über viele Prozesse hin zu einem neuen Paradies gewandelt hat. Diese Vorstellung von der Anlage und der Pflege eines Gartens habe ich viel später in den Schriften der alten persischen Lichtreligion des Mazdaismus entdeckt, die Zarathustra einst überliefert hatte. Die Alchemie selbst hat viele ihrer Vorstellungen vom Mazdaismus bezogen. Dort wird Gartenpflege als Seelenpflege beschrieben, als Erschaffen der eigenen Vision des Paradieses. Seelenarbeit ist aber immer auch heilerische Arbeit, heilend für den Gärtner selbst, aber auch für all die Menschen, die diesen Garten später besuchen. Alle Besucher unseres Gartens sprechen denn auch einhellig von einem Paradies, das sie selbst auch als heilend und ermutigend erleben.
Die Anlage selbst in Kürze zu beschreiben ist mir nicht möglich. Ich denke, die Bilder im Buch werden das für mich tun. Aber es gibt einige Grundstrukturen, die sich erkennen lassen. Unser Grundstück liegt an einem Hang direkt am Waldrand, der einen wunderbaren Ausblick übers Tal öffnet. Es ist geprägt von der Feuchtigkeit des Waldes und seines Quellgebietes, weshalb das Element Wasser bestimmend wurde für die Anlage, was sich vor allem auch in den fließenden, runden Formen der Gestaltung ausdrückt. Wasserbäume wie Erlen, Weiden und Birken haben wir so belassen, wie wir sie vorgefunden haben, auch wenn mancher Architekt mit sorgenvoller Miene - er denkt an das stark wuchernde Wurzelgeflecht, das jedes Rohr durchdringt - deren munteres Wachstum betrachtet. Aber Wasser steht nun mal für schöpferische Kraft und Phantasie, etwas, das wir für unsere Arbeit unbedingt brauchen. Das andere wichtige Element ist der Stein, der bei uns am Rand der Vogesen als roter Sandstein vorkommt. Die unzähligen kleinen und großen Mauern im Garten geben die Stabilität und die Struktur des Elementes Erde. Aber auch sie sind nur sanfte Grenzen, führen den Betrachter in runden geschwungen Formen immer Neuem entgegen. Das Wappen unseres Ortes, mit seinen Farben Rot und Silber, deutet auf eine Spannung der Elemente Feuer/Wasser hin, denn Rot gehört nach der Astrologie dem feurigen Mars und das Silber dem feuchten Mond. In der Tat finden sich beide Elemente in der Landschaft, denn es gibt dort viele Bäche und Wasserfälle, während die Formen der Berge nach dem chinesischen Feng Shui, der Drachen- und Feuerkraft zuzuordnen sind. Ein Grund übrigens, weshalb auch ein chinesischer Akupunkturarzt sich dieses Dorf für seine Praxis gewählt hat. Das Element Feuer habe ich mittels entsprechender Bäume - vor allem den Säulenhaft emporstrebenden italienischen Zyp-
ressen, Eiben und Wacholdern - und einer Feuerstelle im Garten integriert. Das Luftelement tut sich nicht leicht, denn die Blüten- und Duftpflanzen haben es schwer auf dem Boden. Da ist stete Arbeit gefragt, etwas, das auch meinem Leben entspricht, in dem es immer wieder auf die Leichtigkeit des Seins zu achten gilt. Ein Teil des Gartens ist Wiese mit alten Obstbäumen geblieben und besonders stolz bin ich darauf, dass die wilden Orchideen, die Knabenkräuter, hier noch üppig wachsen. Belebt wird der Garten von unzähligen Tieren wie Eidechse, Kröte, Molch, Igel und Eichhörnchen. Auch viele Vögel sind häufige Besucher, darunter auch so seltene wie Raubwürger, Tannenhäher oder Baumpieper. So gibt es also auch einen Teil im Garten, der sich ganz natürlich ohne großen Eingriff entfalten kann.

© 2006 Verlag Peter Irl | AGB | Datenschutz | Impressum