Die Miasmenlehre Hahnemanns
von Ortega, Sanchez
Inhaltsverzeichnis:
INHALT
Vorwort zur deutschen Ausgabe
Vorbemerkung
Einleitung
1. Kapitel: Das Hahnemann'sche
Zitate verdienter Meister der Medizin und deren Versuche, die Menschheit in große Gruppen mit ähnlichen Merkmalen einzuteilen, die sie aus den Erkenntnissen der konstitutionellen Pathologie ableiten. - TROUSSEAU, PENDE, VIOLA, KRETSCHMER ... - Das Grundkonzept der
allgemeinen Pathologie
2. Kapitel: HAHNEMANNs Miasmatheorie
HAHNEMANNs Entwicklung der Miasmatheorie in der Klinik. - Die Unterdrückung als Ursache für eine sich vertiefende Pathologie. - Grundlegende Anmerkungen zur Psoratheorie. - Das hahnemann'sche Konzept der Miasmen, die in seinen Grundwerken (dem Organon und der Abhandlung über die chronischen Krankheiten) als Diathese, Dyskrasie oder Prädisposition definiert sind.
3. Kapitel: Voraussetzungen für die Anerkennung der miasmatischen Doktrin
Um die miasmatische Doktrin in ihrer ganzen Tiefe und überdauernden Gültigkeit zu verstehen, ist es unerläßlich, die medizinische Philosophie HAHNEMANNs vollständig internalisiert zu haben, ganz besonders die Begriffe: Gesundheit, Krankheit und Heilung. - Die Bedeutung der Natura Morborum Medicatrix und das exakte Wissen, worin das wirkliche Simillimum besteht. - Ein Mercur-Patient, der sich als CaIcium-carbonicum-Patient entpuppt
4. Kapitel: Zusammenfassung der Vorstellungen einiger großer Homöopathen über die Miasmen
Übereinstimmung mit unserem Verständnis von der Bedeutung der Miasmen, und dessen Bestätigung in der vorliegenden Studie. - Das Miasma als konstitutionelle Krankheit
5. Kapitel: Allgemeines über die Miasmen. Grundlagen ihrer Erkennung und Einteilung: der Defekt, der Exzeß und die Perversion. Die Untersuchung der Miasmen ergab den Nachweis, daß sie die ernährungsbedingten und physiopathologischen Veränderungen sind, die die Psora, die Sykosis und Syphilis HAHNEMANNs charakterisieren
Übereinstimmung dieser Erkenntnisse mit den Aussagen der allgemeinen Pathologie in Materia Medica und Klinik. Zuordnung von Farben zu den Miasmen. - Anwendung der miasmatischen Doktrin in der Beobachtung jeglichen menschlichen Seins
6. Kapitel: Die Psora
Das grundlegende Wissen über die Psora. - Ihr bestes Anschauungsbeispiel in der Pathogenese von Calcium carbonicum
7. Kapitel: Sykosis
Die Sykosis als zweites hahnemann'sches Miasma. - Erweiternde Bemerkungen zu den Charakteristiken der hahnemann'schen-miasmatischen Sykosis. - Allgemeine Erscheinungsformen und Symptome der Sykosis
8. Kapitel: Die Syphilis, als drittes hahnemann'sches Miasma
Die herausragendsten Merkmale des syphilitischen Miasmas. - Der Schanker, dessen unnatürliche Unterdrückung das syphilitische Miasma erzeugt, das sich von der Tiefe ausgehend, nach außen hin festsetzt
9. Kapitel: Anschauungsbeispiele für die rein klinischen Erscheinungsbilder der Miasmen. Eine Bearbeitung der Ausführungen verschiedener Kollegen, die unsere Interpretation und unsere Anwendungsweise der hahnemann'schen Doktrin teilen
Beschreibung eines prädominant psorischen Falles.
Beschreibung eines prädominant sykotischen Falles.
Beschreibung eines prädominant syphilitischen Falles.
10. Kapitel: Degenerative Leiden und Miasmen
Der Mensch schreitet ,,in der Herrschaft über die Natur" vorwärts, wobei er sich selbst im gleichen Verhältnis zerstört. - Degenerative Leiden sind immer das Ergebnis miasmatischer Mischungen in Aktion. - Klinische Anmerkungen zur Veranschaulichung der Folgen aktiver miasmatischer Mischungen. - Die miasmatische Unterschiedlichkeit des menschlichen Geistes führt je nach seinem ,,Zivilisationsstand" zum jeweils entsprechenden degenerativen Zustand
11. Kapitel: Die klinische Anwendung der Miasmalehre bei den einzelnen Krankheitsbildern
Veranschaulichung anhand eines klinischen Berichtes. - Anwendungstechnik und zusammenfassende Betrachtungen. - Über den möglichen Wandel der vorherrschenden miasmatischen Anlage und deren überdauernde Elemente
12. Kapitel: Anwendung der Miasmalehre im Bereich menschlicher Verwandtschaftsstrukturen und sozialer Beziehungen Beobachtungen innerhalb und außerhalb der Klinik. - Praktische Beispiele. - Konstellationen und Beziehungsstrukturen in Verwandtschaften bzw. von Dominanz und Kontinuität innerhalb der miasmatischen Vormachtsstellungen von Psora (l), Sykosis (2) und Syphilis (3)
13. Kapitel: Symptomdefinition
Über die Vielfalt der Erscheinungsformen der Symptome.
- Analytische Untersuchungen aus miasmatischer Sicht.
-Über die häufigsten oder bedeutendsten Geistes- und Gemütssymptome. - Über die genauen Unterschiede der verschiedenen miasmatischen Modulationen. - Verfahrensweise bei der Erforschung dieser Symptome. - Therapeutische Fehlindikationen aufgrund von Unklarheiten bei der Symptomdefinition
14. Kapitel: Beispiele für die miasmatische Klassifizierung der homöopathischen Medikamente im Spiegel ihrer Symptomatologie
Das dreimiasmatische Lycopodium. - Calcium carbonicum als wichtigstes Homöopsorikum. - Pulsatilla und Thuja als wesentlichste Homöosykotika. - Mercurius als charakteristisches Homöosyphilitikum. - Symbolische Darstellung der Medikamente durch verschiedenförmige Dreiecke, und die miasmatische Reihenfolge der durch die produzierten Symptome
5. Kapitel: Eugenik und Miasmen
Ein Aphorismus von H. G. PEREZ lautet: ,,Es reicht nicht aus, das einzelne, kurzlebige Individuum zu retten, viel wichtiger ist der Rettung der gesamten Menschheit." - Kurze Betrachtungen über die Wesenselemente des menschlichen Seins. - Ausreichende Versorgung des Menschen aus eugenischer Sicht. - Die Kunst als höchste Ausdrucksmöglichkeit des Menschen. - Zielrichtung der Eugenik: Weitestgehende Beseitigung miasmatischer Belastungen. - Die relative Schuldfähigkeit des "Verbrechers", und das Sträfliche an der unnatürlichen Medizin
III. TEIL
16. Kapitel: Allgemeine Probleme der Menschheit, aus der Sicht der Miasmalehre
Der Krieg als zwangsläufige Folge miasmatischer Vorherrschaft. - Verzerrung von Vorstellungen und Handlungsweisen durch den Einfluß der Miasmen. - Die Mitwirkung der Miasmen am medizinisch-kommerziellen Geschehen
17. Kapitel: Synthese der Schlußfolgerungen
18. Kapitel: Vorgehensweisen bei der praktischen Anwendung der Miasmalehre HAHNEMANNs
Literatur